Mord an Jafar Javidi in Mashhad: Die schreckliche Nacht des 18. Dey

Mehdi Rostampour Quelle
Mord an Jafar Javidi in Mashhad: Die schreckliche Nacht des 18. Dey

In der Nacht des 18. Dey eröffneten Sicherheitskräfte von der Polizeistation Haft Tir in Mashhad das Feuer auf die Menschen. Jafar Javidi wurde schwer verletzt und starb trotz der Bemühungen, ihn zu retten, in einer Klinik mit unzureichenden Mitteln. Die Straßen waren mit Blut und den Leichnamen der Getöteten übersät.

In der Nacht des 18. Dey eröffneten Sicherheitskräfte von der Polizeistation Haft Tir in Mashhad das Feuer auf die Menschen. Bei diesem Vorfall wurde Jafar Javidi schwer verletzt und mit Hilfe einer anwesenden Person wurde er von den Schüssen weggebracht. Eine Kugel traf ihn in die Seite und auf dem Bürgersteig überprüfte eine Frau den Puls der Verletzten und sagte, wer noch am Leben sei. Wir brachten Jafar mit dem Auto zu einer kleinen Klinik in Haft Tir, aber dieser Ort war nicht ausreichend ausgestattet und er starb aufgrund schwerer Blutungen. Auf dem Boden der Klinik lagen etwa 20 Leichname und das Blut floss. Um zu verhindern, dass Jafars Leichnam gestohlen wird, brachten wir ihn zu uns nach Hause und überführten ihn früh am Morgen nach Behesht-e Reza. Am Rand des Boulevards Vali-e Abad und an der Ecke Haft Tir sah ich die Leichname meiner Mitbürger in einem Wassergraben und die Straßen waren voller Blut. Da wir Jafars Leichnam in unseren Händen hatten, konnten wir ihn beerdigen. Behesht-e Reza und Behesht-e Ravan waren voller Getöteter und trauernde Menschen suchten nach ihren Angehörigen.

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