Die New York Times berichtet unter Berufung auf einen amerikanischen Beamten, dass Donald Trump militärische Optionen zur Bekämpfung der Unterdrückung von Demonstranten im Iran prüft, während er auch diplomatische Wege im Auge behält.
Laut diesem Beamten hat das Pentagon Trump eine breite Palette von Zielen vorgeschlagen, einschließlich nuklearer Programme und Standorte für ballistische Raketen. Dennoch glauben informierte Quellen, dass begrenztere Optionen wie Cyberangriffe oder das gezielte Angreifen von Sicherheitsinstitutionen, die für die Unterdrückung verantwortlich sind, wahrscheinlicher sind. Trump hatte zuvor erklärt, dass der Einsatz von tödlicher Gewalt gegen Demonstranten sein "roter Linien" ist.
Caroline Levitt, die Sprecherin des Weißen Hauses, betonte am Montag, dass Luftangriffe nur eine der Optionen auf dem Tisch sind, und fügte hinzu: "Diplomatie hat immer die oberste Priorität des Präsidenten." Sie wies auch darauf hin, dass die vertraulichen Nachrichten aus Teheran, entgegen ihrer öffentlichen scharfen Rhetorik, einen anderen Ton haben, den Trump bereit ist zu prüfen.
Axios hatte zuvor berichtet, dass Trump am Dienstag über die endgültigen Details dieser Pläne informiert werden soll.

